Pulling Team Allgäu
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© Markus Huber 2007
Events


 
Alle Klassen fahren nach DTTO Reglement!

Alle Klassen fahren nach DTTO Reglement!

 

Reglement Bauernklasse

I. Allgemeines

 

SICHERHEIT

 

 

Auf jeder von der DTTO e.V. sanktionierten Veranstaltung ist Sicherheit oberstes

Gebot.

Es sind eine Vielzahl verschiedener Sicherheitseinrichtungen erforderlich. W√§hrend des Ziehens steht Sicherheit bei jedem immer an erster Stelle. Das Ende der Bahn muss zu jeder Zeit freigehalten werden. Die DTTO e.V. wird keine Veranstaltung durchf√ľhren, auf der irgendjemand einem vermeidbaren Sicherheitsrisiko ausgesetzt ist.

Jeder ist f√ľr die Sicherheit mitverantwortlich.

Der Veranstalter, die Fahrer, die Zuschauer und die DTTO e.V. Funktion√§re m√ľs- sen zusammenarbeiten, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gew√§hrleisten.

 

 

GEW√ĄHRLEISTUNGSAUSSCHLUSS

 

 

Die vorliegenden Regeln sind als Leitfaden f√ľr den Tractor-Pulling-Sport gedacht. Regeln, die sich auf die Sicherheit der Ausr√ľstung beziehen, liegen im Verantwor-

tungsbereich jedes einzelnen Fahrers, der an der Aus√ľbung dieses Traktor- Sports teilnimmt und sich diesen Regeln unterwirft.

Es ist keine ausdr√ľckliche oder stillschweigende Garantie f√ľr Sicherheit beabsichtigt, noch darf diese aus der Ver√∂ffentlichung dieser Regeln gefolgert werden, auch wenn die Regeln eingehalten wurden.

Nichts in diesem Reglement kann als eine Garantie gegen Schäden oder Tod von

Teilnehmern, Helfern oder Zuschauern ausgelegt werden.

Die Ausf√ľhrungen und Vorschriften, die in diesem Reglement in Kraft gesetzt werden, basieren auf den Vorschl√§gen der WPI/NTPA, dem ETPC Reglement und Vorschl√§gen aus der DTTO e.V.

 

Allgemeine Hinweise

1.¬† ¬†F√ľr Fahrzeugpapiere h√§lt sich die DTTO e.V. an die StVZO. Betriebsan- leitungen, Fahrzeugschein und -brief m√ľssen in deutscher Sprache abgefasst sein. Das gilt auch f√ľr Fahrzeuge, die in anderen Mitgliedsstaaten der EU hergestellt worden sind. Sollte ein Mitglied der Bahn- oder Technischen Kommissare einer auf den Unterlagen erkenntlichen Sprache m√§chtig sein, so kann er √ľber deren Zul√§ssigkeit entscheiden.

2.¬† ¬†Traktoren, die dem technischen Reglement nicht entsprechen, k√∂nnen keine Starterlaubnis erhalten. Die Entscheidung dar√ľber obliegt nur dem Bahnkommissar oder den Technischen Kommissaren.

3.¬† ¬†Bauernklassen sind f√ľr die Teilnehmer aus der Umgebung gedacht. Welche Gewichtsklassen an den Start gehen, obliegt dem jeweiligen Veranstalter.

4.   In den Bauernklassen gibt es keine Deutsche Meisterschaft der DTTO

e.V.

5.   Hobbysport Traktoren, die in der Deutschen Meisterschaft der DTTO e.V. gemeldet sind, ist es nicht gestattet in der Bauernklasse zu starten.

 

 

II. Technisches Reglement f√ľr Bauernklassen

 

1.¬† ¬†Dieses Reglement deckt die Sicherheitsaspekte der Klassen f√ľr Serien- schlepper ab.

 

2.    Der Traktor muss ein Serientraktor sein und in der Optik seriennah sein.

 

3.   Der Motor muss äußerlich original (Hersteller) sein und muss durch den Hersteller in einem Serientraktor verkauft worden sein. Zum Motor gehört auch die Einspritzpumpe und der Turbolader!

     

 

4.¬† ¬†Der Traktor muss angemeldet sein und eine g√ľltige HU (T√úV) haben. Bei Teilnehmern aus Nachbarl√§ndern bei denen eine Anmeldung mit Kenn- zeichen und T√úV nicht notwendig ist (NL), ist ein Schriftst√ľck vorzulegen, dass diese Traktoren sich im √∂ffentlichen Stra√üenverkehr bewegen d√ľr- fen. Dar√ľber hinaus erfolgt bei diesen Traktoren eine Sichtpr√ľfung durch die technische Abnahme, ob sich das Fahrzeug augenscheinlich in einem technisch einwandfreien Zustand befindet. Entspricht das Fahrzeug nicht

diesen Anspr√ľchen wird es vom Start ausgeschlossen.

 

5.¬† ¬†Eine Aufladung ist auf einen (1) Turbolader begrenzt, es sei denn, das Fahrzeug wurde vom Hersteller mit mehreren Ladern ausgeliefert. Nachger√ľstete Turbolader sind nicht erlaubt!!

 

6.¬† ¬†Die Reifenstollen d√ľrfen nicht geschnitten werden. Lediglich das K√ľrzen der Stollenh√∂he ist erlaubt. Keine ‚Äěgesch√§rften‚Äú Profile oder zus√§tzliche Stollen.

 

7.¬† ¬†Zusatzgewichte d√ľrfen nicht √ľber die Hinterr√§der hinausragen. Sie d√ľrfen Fahrer oder Zuschauer weder gef√§hrden, noch behindern und nicht be- weglich sein. Der Anh√§ngepunkt der Frontgewichte darf max. 1000mm

vor dem originalen Guss Vorderteil oder dem Oberlenkerbolzen der Fronthydraulik liegen. Anbauger√§te in der Fronthydraulik sind verboten. Der technische Kommissar kann einen Teilnehmer mit √ľbertriebener Beladung mit Gewichten vom Wettkampf ausschlie√üen, da die Gefahr besteht, dass der Traktor durchbrechen kann.

 

8.¬† Die Steigbegrenzer sind f√ľr alle Schlepper unter 8t Startgewicht sowie alle reinen Hinterachsschlepper Pflicht, f√ľr alle anderen Schlepper werden sie empfohlen.

 

9.¬† Die Steigbegrenzer m√ľssen mindestens 150mm horizontal √ľber die Hin- terreifen hinausragen und d√ľrfen max. 250mm vom Boden entfernt sein. Die Aufstandsfl√§che muss mindestens 150cm¬≤ betragen, die Breite mindestens 100 mm.

Die Unterlenker k√∂nnen als Bestandteil der Steigbegrenzer genutzt werden, sie m√ľssen jedoch mechanisch arretiert sein. Sperren der Unterlenker √ľber die Hydraulik allein ist nicht ausreichend; zum mechanischen Sperren sind Ketten, Streben oder vergleichbares zu verwenden.

 

10. Die Traktoren m√ľssen einen GS-gepr√ľften Umsturzb√ľgel oder eine Si- cherheitskabine besitzen.

 

11. ¬†Es d√ľrfen nur die vom Hersteller vorgesehenen Kraftstoffe verwendet werden. Zusatzstoffe und Verbrennungsbeschleuniger sind nicht erlaubt.

 

12. Das zul√§ssige Gesamtgewicht laut Fahrzeugschein bzw. Fahrzeugbrief darf nicht √ľberschritten werden.

 

13. Allrad darf eingeschaltet werden. Die Zahl der angetriebenen Achsen laut

Fahrzeugschein oder Brief darf nicht verändert werden.

 

14. Die Motordrehzahl darf die in den Fahrzeugpapieren angegebene Nenn- drehzahl nicht mehr als 15% √ľberschreiten, jedoch maximal 2700 1/min.

 

15. Es ist nur Gummibereifung erlaubt. Bis einschlie√ülich der 4,5t Bauernklasse betr√§gt der maximal zul√§ssige Reifenumfang 5.800mm, die Reifenbreite maximal 800mm. Bei der Verwendung von Zwillingsbereifung wird der Spalt zwischen den Reifen mitgemessen, so dass beide Reifen incl. Spalt die Breite von 800mm nicht √ľberschreiten d√ľrfen. Ab der 4,5t Bauernklasse ist die Reifenbreite und H√∂he freigestellt, auch bei der Ver- wendung von Zwillingsbereifung. Zwillingsreifen sind mechanisch (Ketten oder Spannb√§nder) gegen Verlust zu sichern.

 

16. Die Zugverbindung zum Bremswagen erfolgt √ľber ein Zugmaul, wobei die Anh√§ngeh√∂he bei maximal 80 cm, aber immer unterhalb des Achsmittel- punktes liegen muss. Z.B bei einem Raddurchmesser von 1,20 Metern liegt die maximale H√∂he bei 60 cm.

 

17. Der Winkel der eingeh√§ngten Zugkette zum Boden darf 25¬į nicht √ľber- schreiten.

 

18. Das Zugmaul muss in alle Richtungen starr sein und entsprechend stabil befestigt sein.

 

Das aktuelle Reglement f√ľr die Sport-, Hobbysport und Supersport-Klasse findet ihr hier :¬†

Reglement f√ľr Sport-, Hobbysport und Supersport-Klasse

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